Bloggen für Anfänger: 5 Tipps, um durchzustarten

Sie wollen direkt und ohne Umschweife mit dem Bloggen anfangen? Dann beherzigen Sie die folgenden 5 Tipps. Getreu dem Motto: Bloggen für Anfänger leicht gemacht!

1. Sammeln Sie Ideen

Wir wollen Ihren Start in die Welt des Bloggens so einfach wie möglich halten. Nehmen Sie sich daher ein Blatt Papier oder öffnen Sie ein Dokument auf Ihrem Computer. Notieren Sie, welche Themen Sie spannend finden und worüber Sie gern schreiben möchten. Spaß ist beim Bloggen ganz, ganz wichtig, sonst werden Sie schnell aufgeben.

Daher geht es bei Schritt Eins erstmal nicht um Zielgruppenanalysen oder andere strategische Maßnahmen. Es ist wie beim Schwimmen: Sie können noch so viele Stile wie Kraulen oder Brust in der Theorie kennen. Aber Schwimmen lernen Sie erst dann, wenn Sie selbst damit anfangen, im kühlen Nass zu strampeln.

Genauso verhält es sich mit dem Bloggen: Lernen Sie durch spielerisches Handeln, alles andere ist in dieser ersten Phase nicht wichtig.

Wenn Sie ein paar Ideen gesammelt haben, gehen Sie die Liste durch und schreiben Sie Antworten zu den folgenden Fragen auf:

  • Wie kann ich spannend für die Leser schreiben?
  • Gibt es zu diesem Thema bereits Blogartikel und welchen neuen Aspekt könnte ich einbringen?
  • Was genau fasziniert mich daran und wie kann ich diese Faszination übertragen?

Anhand der Antworten erkennen Sie, welche Themen das Potenzial haben, Ihre Leser bzw. Kunden zu begeistern. Sie können sich auch in anderen Blogs inspirieren lassen, aber Vorsicht: Inspirieren lassen bedeutet nicht, dass Sie abschreiben. Plagiate sind auch unter Bloggern ein No-Go.

2. Schreiben Sie aufregend

Ein Blogartikel ist wie ein Date mit dem Leser. Wenn dieses Date langweilig ist oder die Kommunikation nicht hinhaut, setzen Sie es in den Sand. Lernen Sie deshalb so früh wie möglich, spannend zu schreiben. Halten Sie dem Leser eine Karotte vor die Nase, die sie im passenden Moment ein Stückchen wegziehen.

Richtig gut als Blogger werden Sie, wenn der Leser gierig von Satz zu Satz hechelt, weil es ihn vor Spannung zerreißt. Weil er die Karotte immer vor der Nase hat.

Viele Blogger begehen den Fehler, einen Artikel wie einen Schulaufsatz herunterzuschreiben. Langweilig! Und Langeweile ist der Todfeind des Bloggers. Sie verlieren so Leser, noch bevor diese mit dem ersten Absatz durch sind. Das wäre doch schade, oder?

Stellen Sie sich mal vor, wie ein Thriller-Autor an Blogartikel herangehen würde. Er würde sich folgende Fragen stellen:

  • Wie gelingt es mir, eine packende Story zu erzählen?
  • Mit welchen Mitteln schaffe ich es, die Spannung zu steigern und zu halten?
  • Welche Sprachbilder (Metaphern, Vergleiche usw.) kann ich für diesen Zweck einsetzen?
  • Wo kann ich Cliffhanger platzieren, um den Leser vor Neugier in den Wahnsinn zu treiben?

Sie müssen jetzt nicht den nächsten Dan Brown in ihrem Blog veröffentlichen. Aber gewöhnen Sie sich an, Sprache zu nutzen, anstatt sie nur als Mittel für Wissenstransfer zu sehen. Probieren Sie Storytelling und üben Sie, bis Sie eine coole Geschichte um ihr Thema gesponnen haben.

Dazu zwei Beispiele, damit Sie wissen, was ich meine. Beide könnten am Anfang eines Blogartikels stehen:

Hanno ging wie jeden Morgen ins Büro. Doch als er seinen Rechner hochfuhr und auf den Monitor sah, traute er seinen Augen nicht.

Schon den ganzen Tag lang beschlich Lisa ein merkwürdiges Gefühl. Bildete sie sich das nur ein, oder folgte ihr die unbekannte Frau seit Verlassen ihrer Wohnung?

Beide Beispiele schaffen einen szenischen Einstieg und wir wollen dranbleiben. Erfahren, was Hanno so verstört und was es mit Lisas Beobachtung der mysteriösen Dame auf sich hat. Das Lustige ist: Sie können diese beiden Anfänge in nahezu beliebige thematische Richtungen lenken.

Hanno könnte zum Beispiel einen Artikel im Internet entdeckt haben, der ihm schonungslos eröffnet, dass sein Job durch neue technische Entwicklungen akut gefährdert ist. Zack! Schon haben Sie den Bogen zum eigentlichen Thema (zum Beispiel New Work) geschlagen.

Bei der geheimnisvollen Fremden, die Lisa hinterherstiefelt, könnte es sich um eine Headhunterin handeln. Auch hier haben Sie mit der Auflösung – die Sie übrigens beliebig in die Länge ziehen und damit den Leser auf die Folter spannen können – den Sprung zum Kernthema bewältigt.

Also: Lernen Sie, spannend zu schreiben. Ihr Blog und Ihre Leser werden es Ihnen danken. Hierfür empfehle ich Ihnen den praktischen Schreibratgeber “Story Turbo“.

3. Fangen Sie mit einem Content-Mix an

Ich muss Ihnen jetzt leider etwas sagen, das ein bisschen weh tun wird: Texte und Blogartikel sind so ziemlich das unattraktivste Medium im Internet. Vor zehn Jahren sah das noch anders aus, aber seitdem wir UHD- und 4K-Videos in Rekordgeschwindigkeit streamen können und Podcasts einen neuen Siegeszug feiern, steht das geschriebene Wort ein bisschen wie ein unerwünschter Partygast verloren in der Ecke.

Die gute Nachricht lautet aber: Sie können dieses Problem kompensieren. Denn Texte sind nicht tot, wir alle konsumieren sie täglich. Aber sie brauchen hin und wieder ein paar starke Partner, die sie aus der stillen Ecke heraus ins Rampenlicht holen.

Solche extrovertierten Helferlein für den Blog sind Videos, Infografiken, Bilder und Podcasts. Versteifen Sie sich also nicht nur auf Artikel, sondern füttern Sie diese mit zusätzlichem Content an. Das hat zwei entscheidende Vorteile: Zum einen erreichen Sie auch Menschen, die nicht gern lesen. Zum anderen lockern Sie Artikel mit ein paar Eye- bzw. Earcatchern auf und verhindern so langweilige Textwüsten.

4. Halten Sie das Technische einfach

Sie können einen Blog innerhalb weniger Minuten aufsetzen. Dazu bedarf es nicht einmal Programmierkenntnisse. Schauen Sie sich Anbieter wie Squarespace, Wix oder Jimdo genauer an. Dort können Sie sich einfach per Drag & Drop eine Website und den dazugehörigen Blog basteln.

Unser Ziel ist es nämlich nicht, dass Sie stunden- oder tagelang damit beschäftigt sind, sich technisches Wissen für den Aufbau Ihres Blogs anzueignen. Nein, Sie wollen schnell und effektiv bloggen. Suchen Sie sich daher die für Sie einfachste Möglichkeit. Sie können auch wie ich ein CMS wie WordPress nutzen. Hauptsache, Sie fühlen sich wohl mit der Entscheidung und kommen so schnell wie möglich ins Bloggen.

5. Teilen, teilen, teilen

Sobald Sie Ihre Blogartikel geschrieben und veröffentlicht haben, sollten Sie diese teilen: bei Facebook, Twitter, Xing, LinkedIn und überall dort, wo sich Menschen aufhalten, die sich für Ihre Themen interessieren könnten. Ein Extra-Tipp von mir: Werfen Sie einen Blick auf Pinterest. Richtig genutzt ist diese Plattform ein wahrer Traffic-Turbo für Ihren Blog.

Durch das Teilen Ihrer Artikel steigern Sie Ihre Reichweite und lernen neue Menschen kennen. Verbinden Sie sich mit Gleichgesinnten und bauen Sie so ein starkes Netzwerk auf. Dadurch erhöht sich wiederum Ihre Reichweite und die Blogartikel werden von noch mehr Nutzern gelesen.

Aller Blogger-Anfang ist leicht

Und zwar dann, wenn Sie sich zu Beginn keine allzu großen Gedanken um Strategie, Taktik, Zielgruppenanalyse und den ganzen anderen Kladderadatsch machen. Das blockiert nur und nimmt den Spaß am ungezwungenen Bloggen. Wenn Sie Ihr Blog professionalisieren und damit Umsatz generieren wollen, schreiben Sie mich gern an und wir erstellen gemeinsam ein Konzept, mit dem Sie schnell an dieses Ziel kommen. Bis dahin wünsche ich Ihnen viel Vergnügen und erste spannende Erfahrungen in der Welt des Bloggens.

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