Wie finde ich Zeit zum Schreiben?

Schreiben könnte so einfach sein – wenn da nicht der Alltag wäre! Kaum machen wir die Augen auf, sehen wir einer Batterie von Pflichten und Erwartungen entgegen. Wo soll da noch Zeit zum Schreiben herkommen? Mit diesen fünf Tipps kann wirklich jeder ein paar Freiräume für die Kreativität schaffen.

1.  Weg mit den Zeitfressern

In meinem Artikel 5 Tipps für mehr Konzentration zeige ich, wie Sie kostbare Zeit gewinnen können, indem Sie Ablenkungen widerstehen und sich besser organisieren. Smartphone, Social Media, Games, Fernsehen, Musik – Sie sehen, die Liste der Zeitfresser ist lang. Sein Sie konsequent und schaffen Sie sich Inseln ohne Ablenkung.

2.  Das Unbequemste / Schwierigste / Anstrengendste zuerst

Wenn Sie Ihre Arbeitsweise selbst strukturieren können, gewöhnen Sie es sich an, die schwierigen Dinge nicht aufzuschieben. Es ist vollkommen menschlich, dass wir Unangenehmes vermeiden wollen, doch meistens führt dies nur dazu, dass sich die Schwierigkeiten stapeln und in unserem Hinterkopf herumspuken.

Packen Sie Schwierigkeiten direkt und frontal an. Je häufiger Sie sich diesen stellen, desto mehr Routine entwickeln Sie darin und werden mit positiven Gefühlen belohnt. Und was unser Gehirn als Belohnung abspeichert, das tun wir gern und häufig.

3.  Sorgen Sie gut für sich

Um alle Verpflichtungen unter einen Hut zu bekommen, brauchen Sie Energie. Die haben Sie aber nur, wenn Sie ausreichend schlafen, ausgewogen essen und Sport treiben, kurzum – einen gesunden Lebensstil pflegen. Ich weiß, sie haben das schon hundertmal gelesen – diesmal aber haben Sie eine wirkliche  Motivation: Sie schenken sich damit selbst mehr Energie zum Schreiben!

4.  Nutzen Sie die Nacht

Wenn die Welt zur Ruhe kommt, ist der Schriftsteller ungestört – ein Klischee, das einen wahren Kern hat (siehe dazu meinen Beitrag: “5 Klischees über Schriftsteller”). Viele Autoren schreiben nachts. Zum einen, weil sie tagsüber arbeiten, zum anderen, weil sie ihre Ruhe haben und die Nacht eine ganz eigene, meditative Stimmung hat, die sich gut zum kreativen Arbeit macht.

Übertreiben sollten Sie es natürlich nicht – auch Sie brauchen Ihren Schlaf. Übrigens: Manche Schriftsteller wecken sich extra früh, um Zeit zum Schreiben zu haben. Finden Sie heraus, wie Ihre innere Uhr tickt und welches Tempo Sie entwickeln.

5.  Bleiben Sie dran

Ein sehr wichtiger, wenn nicht sogar der wichtigste Tipp: Bleiben Sie beharrlich. Es ist besser, jeden Tag eine halbe Stunde zu schreiben, als zwei Wochen lang gar nichts und sich dann fünf Stunden lang an den Schreibtisch zu zwängen. Geduld ist eine Tugend, auch beim Schreiben. Verlieren Sie nicht den Kontakt zum Text, sondern investieren Sie am besten täglich ein bisschen Zeit und Energie.

Fazit

Zeit zum Schreiben zu finden ist nicht immer einfach. Mit den vorgeschlagenen Tipps erweitern Sie jedoch Ihren Spielraum und können je nach Lebenssituation etwas an den Stellschrauben drehen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei!

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