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5 gute Gründe für ein Corporate Blog

5 gute Gründe für einen Corporate Blog

Obwohl oder gerade weil Blogs seit Jahren im Trend liegen, wird ihr Ende regelmäßig herbeigeredet. Doch das Gegenteil ist der Fall: Allein in Deutschland existieren über 200.000 Blogs und ja, viele davon hauen einen nicht unbedingt vom Hocker.

Umso besser ist es für Sie, wenn Sie Zeit und Energie in ein ansprechendes Corporate Blog investieren. Hier fünf gute Gründe dafür.

1. Sie werben mit Stil

Ein Corporate Blog liefert seinen Besuchern Mehrwert: Anleitungen, Tipps, Tricks und weiterführende Informationen zu Ihrem Unternehmen – kreativem Content sind auch in einem Corporate Blog keine Grenzen gesetzt. Das Tolle daran: Diese Inhalte unterscheiden sich von klassischer Werbung, da sie einen unmittelbaren Nutzen für den User haben.

Achten Sie daher unbedingt darauf, das Corporate Blog nicht mit Werbung vollzustopfen oder darüber zu schreiben, wie großartig und furios Ihr Unternehmen doch ist. Der Schuss geht meistens nach hinten los. Wenden Sie lieber Ihre Expertise an und teilen Sie Ihr Fachwissen mit den Lesern da draußen.

Erzählen Sie witzige Episoden aus dem Arbeitalltag (aber bitte nur, wenn Ihnen das liegt!) oder stellen Sie eine kleine Sammlung von Ratschlägen zur Verfügung. Machen Sie hier bitte nicht den Fehler, mit wertigen Informationen zu geizen. Natürlich sollen Sie keine Firmengeheimnisse offen legen. Aber ein originelles und großzügiges Blog werden die User in guter Erinnerung behalten. Und damit natürlich auch Sie.

2. Ihr Unternehmen wird sichtbar

SEO hier, SEA dort – kaum etwas ist so wichtig wie ein gutes Ranking in den Suchmaschinen. Der beste Weg, um nach vorn zu kommen, ist nach wie vor regelmäßiger, wertiger Content. Sicher kennen Sie auch den Spruch: Content ist king! Machen Sie sich diesen Umstand zunutze und bauen Sie ein solides Corporate Blog auf. Was ich mit solide meine? Dass Ihr Blog

Ganz schön viel Holz, meinen Sie? Stimmt. Ein Corporate Blog erfordert Zeit und Sorgfalt. Aber es lohnt sich!

3. Sie bilden Vertrauen

Eine der größten Hürden, die ein Unternehmen zu meistern hat, ist der Aufbau von Vertrauen. Menschen kaufen Produkte, von deren Qualität sie überzeugt sind. Ob Freelancer, Selbstständiger oder Firma: Vertrauen ist die Basis für den Kontakt zum Kunden.

Und wie gewinnt man Vertrauen? Durch Offenheit, Kommunikation und Transparenz. Ein Corporate Blog erfüllt genau diese Ansprüche.

Beachten Sie hierbei, dass die Sprache im Blog zum Image Ihrer Marke passen sollte. Das „Du“ ist in der Szene zwar gang und gäbe, aber wie Sie sehen, sieze ich meine Leser, weil diese Anrede besser zu meinem Webauftritt passt. Ein Blick auf Ihre Zielgruppe kann dabei helfen, die passende Anrede zu finden. Studenten und Azubis werden das „Du“ erwarten, doch das trifft nicht auf jede Reader Persona zu.

4. Sie kreieren ein Image

Punkt 4 ist das Resultat der erwähnten Punkte: Durch ein Corporate Blog öffnen Sie sich gegenüber der Community. User nehmen Sie differenzierter wahr, indem Sie durch Blogbeiträge mehr darüber herausfinden, wer Sie sind und was Sie ausmacht. So veröffentlichen Sie indirekt eine Art Profil.

Diese Transparenz wirkt sich letzten Endes positiv auf die Wahrnehmung der Marke aus, insbesondere dann, wenn Kommentare zeitnah beantwortet und themenverwandte Newsletter versendet werden. Bei der Konzipierung von Newslettern sollten Sie unbedingt diese Tipps beherzigen.

5. Sie gehen mit der Zeit

Wenn Sie durchhalten und regelmäßig Beiträge in Ihrem Corporate Blog posten, zeigen Sie ein Gespür für Aktualität. Sie demonstrieren, dass Sie sich stetig auf dem Laufenden halten und wichtige Branchentrends nicht verpassen. Allein das Führen eines Blogs ist ein indirektes Statement dafür, dass Sie im Online-Marketing des 21. Jahrhunderts angekommen sind.

Wenn Sie dieses Blog auch noch mit ansprechenden Inhalten füllen, haben Sie ein optimales Präsentations-Werkzeug zur Hand. Sollten Sie Schwierigkeiten beim Finden von Artikelideen haben, sei Ihnen dieser Beitrag empfohlen.

Fazit

Ein Corporate Blog zu führen, hat viele Vorteilen. Sie müssen jedoch zunächst investieren, bevor Sie profitieren können. Legen Sie von Anfang an einen soliden Grundstein und betrauen Sie professionelle Blogger mit dieser Aufgabe. Dabei sind wertige Inhalte genauso wichtig wie Kontinuität und Social Media Marketing. Bedenken Sie jedoch immer, dass ein Blog mehr ist als die Summe seiner Teile. Wirklich wertig wird dieses nur, wenn neben Zeit und Energie auch Herzblut investiert wird. Viel Erfolg!

4 Kommentare Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Hallo Benjamin,

    vielen Dank für die „Erwähnung“ (sprich: Verlinkung)!

    Es gibt sicher mindestens noch 5 weitere Gründe, die für Corporate Blogs sprechen – ich habe das Thema aus PR-Sicht auch auf dem Schirm 😉

    Bis demnächst
    Stefan

    Antworten

    • Hallo Stefan,

      gern, die Übersicht plus Bewertung fand ich ansprechend. Ja, da gibt es noch viel mehr zum Thema zu sagen – ich bin gespannt auf deinen Beitrag. 🙂

      Bis bald
      Benjamin

      Antworten

  2. Ich glaube viele Unternehmen sollten sich den Unterschied zwischen Blog, Magazin und Newssektion bewusst werden. Nicht immer muss es eine Trennung geben aber immer öfter ist das wichtig. Ja wir haben auch einen Blog aber kommen gar nicht dazu diesen zu füllen. Leider ruft dann immer wieder das Tagesgeschäft oder wir wollen lieber einige Unterseiten veröffentlichen.

    Hier sehe ich ein Hauptproblem. Häufig funktioniert die Struktur nicht. Alte Beiträge werden gar nicht mehr gefunden und geraten in Vergessenheit. Das ist schlecht. Aus dem Grund schreiben wir Artikel/Seiten.

    Leider sagen Agenturen viel zu häufig: „Ihr braucht einen Blog!“. Klingt alles logisch aber um die Pflege soll ich mich auch noch kümmern? Das klappt nicht!

    Auf jeden Fall ein spannendes Thema! Danke für deine Anregungen!

    Antworten

    • Hallo Christoph,

      ja, mit dem Hinweis „Ihr braucht einen Blog“ ist es noch lange nicht getan. Aber allein diese Erkenntnis ist schon sehr wertvoll. Die Blogpflege nimmt viel Zeit in Anspruch, so ehrlich muss man sein. Daher rate ich im Beitrag auch dazu, Profis zu beauftragen. Wer als Hobby bloggt, der kann das allein mit WordPress und Co. verwalten, aber wenn es wirklich wertiger und die Zielgruppe ansprechender Content sein soll, braucht es redaktionelle Kenntnisse.

      In diesem Sinne, gern geschehen und viel Erfolg mit eurem Blog! Falls Fragen diesbezüglich bestehen, kennt ihr ja jetzt einen Leipziger Ansprechpartner. 🙂

      Antworten

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