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5 Tipps für mehr Konzentration

Beitragsbild: 5 Tipps für mehr Konzentration

Jeder Tag bietet eine Fülle von Ablenkungen. Besonders für Freiberufler, die ihre Zeit selbst einteilen können, ist die Konzentration bei Projekten äußerst wichtig. Wie also den Zerstreuungen begegnen? Fünf Ablenkungen und Tipps, wie Sie trotzdem konzentriert bleiben.

1. Eine Software reicht

Für Autoren gibt es zig Programme, mit denen sie ihre Texte verfassen können – z. B. Papyrus und Scrivener, um zwei zu nennen. Diese Programme haben auch ihre Berechtigung. Aber wie viel Zeit investieren wir, um uns mit ihnen auseinander zu setzen? Wie viele Stunden gehen verloren, bis wir die Architektur einer Software so gut verstanden haben, dass sie unseren Arbeitsprozess flüssig unterstützt? 

Manche dieser Programme werben damit, eine formatierungsfreie, basale Arbeitsfläche anzubieten. Schön und gut, aber die kann ich mir in meinem eigenen Schreibprogramm auch einrichten. Ich benutze für diesen Zweck eine Vorlage vom Literaturcafé. So habe ich dazu noch den Vorteil, meine Manuskripte gleich im branchenüblichen Normseiten-Format zu schreiben.

Ich selbst habe ein paar Schreibprogramme ausprobiert, um letzten Endes doch wieder bei Word zu landen. Mag sein, dass es ausgefeiltere Tools zum Schreiben gibt, aber ich bewahre mit dem soliden Word meine Konzentration auf das Wesentliche – den Text!

Tipp: Entscheiden Sie sich für ein Programm und bleiben Sie dabei. Teure Software muss nicht sein, Karteikarten und gut sortierte Notizen in Kombination mit Word oder Open Office reichen vollkommen aus. Gute Texte entstehen nicht durch schicke Programme, sondern durch harte Arbeit und Konzentration.

2. Konzentration auf Social Media

Damit ist nicht nur das Chatten, Liken und Sharen gemeint. Viele Freelancer vergeuden einen Haufen Zeit mit der Frage, wie und auf welchem Portal sie sich präsentieren sollen. Zur Auswahl stehen (keineswegs vollständig) : Facebook, LinkedIn, Xing, Pinterest, Lokalisten, Twitter, Friendscout und Unternehmenswelt.de.

Mit der Anmeldung ist es natürlich nicht getan: Profile müssen ausgefüllt, Kontaktanfragen versendet, Arbeitsproben hochgeladen und Bilder hinzugefügt werden. Verstehen Sie mich nicht falsch, auch ich nutze gern und intensiv einige Social-Media-Kanäle. Netzwerken ist wichtig. Doch auch hier zählt wieder die Konzentration auf gezielte Maßnahmen. Sich in allen Portalen anzumelden bringt überhaupt nichts. Sie verlieren dadurch nur wertvolle Zeit.

Tipp: Suchen Sie sich zwei, maximal drei Portale, in denen Sie Kontakte knüpfen und Marketing betreiben. Bedenken Sie dabei, dass diese Profile regelmäßig gepflegt werden müssen.

3. Umständliche Erledigungen

Sie mögen als Pausen angenehm sein, für das eigene Zeitmanagement sind sie jedoch verheerend: umständliche Erledigungen. Damit meine ich Tätigkeiten, die nicht zusammenhängend, sondern einzeln und unstrukturiert erledigt werden.

Ein Beispiel gefällig? Sie planen einen Friseurtermin, fahren anschließend nach Hause, gehen von dort aus wieder los zum Einkaufen, kommen wieder nach Hause, fahren nochmal los zur Post und kommen ein drittes Mal nach Hause, nur um sich dann mit Freunden in der Innenstadt zu verabreden und fahren wieder los. Sie würden staunen, wie viele Leute so chaotisch durch ihren Tag gehen.

Tipp: Organisieren Sie Ihre Erledigungen zusammenhängend. Wenn Sie bereits unterwegs sind, verbinden Sie die einzelnen Aufgaben so miteinander, dass keine unnötigen Zeit-Lücken entstehen.

4. Tipps und Tricks lesen

Sie haben richtig gelesen – genau das, was Sie gerade tun. Auch hier gilt wieder: Konzentration aufs Wesentliche. Von anderen zu lernen ist eine großartige Sache und sehr, sehr hilfreich. Aber Sie müssen auch lernen, die Flut von Informations-Angeboten zu filtern.

Viele Hobby-Autoren begehen hier einen Fehler und sagen sich: „Ich muss erst gut genug Bescheid wissen, dann kann ich anfangen“. Natürlich sollten Sie wesentliche Grundlagen kennen. Aber irgendwann müssen Sie anfangen und Perfektion lässt sich sowieso nie erreichen.

Tipp: Schreiben Sie zu jedem Projekt einen Satz, was Sie damit erreichen möchten. Suchen Sie anschließend gezielt nach Tipps und Hilfestellungen, um zu diesem Ziel zu gelangen.

5. Multi-Tasking

Ich kann es gar nicht deutlich genug sagen: Konzentration ist elementar für das Schreiben. Deshalb rate ich davon ab, neben dem offenen Manuskript noch Musik oder den Fernseher laufen zu lassen. Sie schreiben dann nicht nur langsamer, sondern auch wesentlich unkonzentrierter und damit schlechter. Gute Schreibe ist und bleibt anstrengend, darum kommen wir alle nicht herum. Zur selben Zeit an mehreren Texten zu arbeiten oder E-Mails zu schreiben ist übrigens genauso zerstreuend.

Tipp: Arbeiten Sie immer nur an einem Projekt und dafür mit voller Konzentration. Setzen Sie vorab Prioritäten (beispielsweise mit Zahlen: 1: höchste Priorität, 5: niedrigste Priorität).

 Fazit

Ablenkung lässt uns die Konzentration auf das Wesentliche verlieren. Autoren sollten nie vergessen, dass das Schreiben im Vordergrund jeglicher Bemühungen stehen sollte – alles andere ist Kür. Was sind Ihre Tipps zum Thema Ablenkung?

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